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Wappen der Stadt Gnoien Getreidefeld mit Mohn nahe Gnoien Alleenstraße

Wappen und Rathaus Gnoien


Die älteste Urkunde über die Ersterwähnung der selbständigen Gemeinde Gnoien stammt aus dem Jahre 1257. Durch aufblühenden Handel und Handwerk erreichte die kleine Stadt ihre höchste Blüte.

Gnoier StadtwappenDie „via regia“, eine Handelsstraße, brachte reiche Warensendungen aus Demmin und Rostock in die Stadt. Bewaffnete als Geleitschutz trugen das Gnoiener Wappen. Es ist längsseits geteilt und stellt einen halben Stierkopf und eine halbe Lilie, aus der ein dreiblättriges Kleeblatt wächst, dar. Sie symbolisieren das Mecklenburger Land auf der einen Seite, die Mutter Maria aus der biblischen Geschichte auf der anderen.

Bei genauer Betrachtung fällt jedem Interessierten wohl die größte Besonderheit am Rathaus auf. Zwei verschiedene Stadtwappen sind am neuen Rathaus angebracht.

Einerseits ein neues hoch oben über dem Eingang. Andererseits das vom Vorgängerbau übernommene, angebracht an der Südseite. Für das neue Rathaus wurden die Heraldiker befragt – eine einfache Umsetzung des Wappens vom alten Rathaus durfte nicht sein. Deshalb zeigt das neue Wappen wieder das Kleeblatt und auch die Lilie kam wieder in das vordere Feld zurück, wie beim ersten Wappen. Das aus dem Wappenschild herausragende Horn des Büffelkopfes zeigt das silberne Horn aus dem goldenen Untergrund herausstehend – erst jetzt entspricht das Wappen heraldischen Grundsätzen.

RathausgebäudeDas Rathaus, ein stattlicher Bau, mitten auf dem Marktplatz stehend, erlebte eine wechselvolle Geschichte.

Das jetzige Rathaus, neu erbaut 1898, errichtet auf den Grundmauern des letztmalig 1551 abgebrannten Gebäudes, wurde im Jahr 2000 nach erfolgreicher umfassender Sanierung wieder eingeweiht.

Als „Haus der Bürger” bildet es den Mittelpunkt der Stadt, beherbergt die Stadtbibliothek, die Stadtinformation, die Polizeistation und das Stadtarchiv.

Der Rathaussaal erstrahlt in alter Schönheit und bietet für Trauungen und andere Festlichkeiten ein herrliches Ambiente. Der Bürgermeister, der seine Amtsgeschäfte von hier ausübt, führt Gäste und Besucher gern durch das Haus und erläutert seine wechselvolle Geschichte.

Seit dem letzten großen Stadtbrand von 1710 steht ein Leitspruch für das Leben in unserer Stadt in goldenen Buchstaben über der Eingangstür.

Leitspruch am Rathaus
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